Wir Pucken! Oder lieber doch nicht?




Pucken ist bei uns ein großes Thema. Seit Rosalie´s Geburt pucken wir die Kleine wenn sie schläft. Wir haben es auch ohne versucht, doch sie ist einfach so viel ruhiger wenn wir sie in ihr kuscheliges Pucktuch einschlagen. Das Tuch ist dabei fest, aber nicht so fest das wir sie einschnüren; wenn sie möchte, bekommt sie ihre Ärmchen immer noch von alleine aus dem Tuch befreit.
Pucken jedoch, löste in meiner Familie eine große Diskussion aus: Meine Mutter war doch sehr erstaunt. Meine Schwiegereltern waren überrascht und meine Omi sagte nach ihrem anfänglichen Schock, das das arme Kindlein die Arme nachts nicht bewegen darf: Dann hat man damals ja nicht alles falsch gemacht. Denn tatsächlich hat das Pucken eine Generation übersprungen. Meine Mutter wurde selbst verständlich gepuckt. Ich selbst wurde selbst verständlich NICHT gepuckt. Die Erwachsenen Kinder meiner Freundin wurden auch nicht gepuckt. Warum ist man also nach so vielen Jahren wieder auf die Idee gekommen, Babys in weiche Tücher fest einzuschlagen? Warum ist dadurch so ein großer Trend entstanden, der Massenhaft neue Tuchverkäufer auf den Markt schwemmt? Ich glaube das der Pucktrend nie wirklich weg war, denn nach der Geburt werden kleine Neugeborene Kinder selbst verständlich sofort in eine Decke gewickelt. Das bietet Halt und zeigt dem Baby Begrenzungen, die es auch im Mutterleib erfahren hat.
Zum Pucken gibt es Positive und negative Studien; im Fall der Fälle sollte aber doch jeder selbst entscheiden, was seinem Kind am Besten tut. Wie seht Ihr das?
Die Schönsten Pucktücher habe ich Euch hier einmal vorgestellt.


1: Hoppediz, 2: Ergobaby, 3: Aden & Anais, 4: Lässig, 5:Trixie

Bei diesen hier vorgestellten Links handelt es sich nicht um Werbung, sondern um die persönlichen Empfehlungen von mir!

Keine Kommentare

Kommentar veröffentlichen

© hellrosagrau
Maira Gall