Sachen Selbermachen // Haselbutter & Schoko-Nuss-Creme



Zum Wochenende gibt es nun endlich das Rezept für unsere leckere Haselbutter. Wir mögen zum Frühstück lieber Nussbutter als richtige Butter, ungesüßt und am liebsten selbstgemacht. Ich bereite daher immer eine recht große Menge zu, denn im Kühlschrank hält sich der Aufstrich wirklich sehr lange. Manchmal, nur manchmal gibt es bei uns auch die Schoko-Variante. Dazu verwende ich gerne gute Kuvertüre, durch die enthaltene Kakaobutter kann man dann auf zusätzliches Öl verzichten.

Bei gekauften Nuss-Aufstrichen sollte man unbedingt darauf achten, dass kein Palmöl verwendet wurde. Es ist nicht wirklich gesund und die Regenwälder, die für den immer größeren Weltverbrauch von billigem Palmöl abgeholzt werden, werden es uns danken!

Da ich kein teures Gerät für die Nussbutter habe, verwende ich einfach den Zerkleinerer-Aufsatz meines Pürierstabes. Beim ersten Mal hatte ich zwar Bedenken, ob er das schafft, aber es funktioniert hervorragend.

Ich nehme für zwei Gläschen von ca. 230ml ungefähr 500g Levantiner Haselnüsse, am besten in Demeterqualität. Da die Nüsse ihre volle Aromen erst angeröstet richtig entfalten, röste ich sie langsam in einer beschichteten Pfanne an. So lassen sich dann auch die Schalen gut entfernen.
Die abgekühlten Nüsse nun im Zerkleinerer so lange mahlen, bis zuerst gemahlene Nüsse, dann eine Art Nuss-Teig und dann, nachdem sich das Fett aus den Nüssen gelöst hat, eine flüssige Masse entsteht. Dazu braucht man noch nicht mal ein richtiges Rezept schreiben, so einfach ist das.

Für die Schokovariante schmelze ich ein wenig Zartbitter Kuvertüre mit mindestens 60% Kakao und mische sie lauwarm unter die Nussbutter. Je nach Belieben kann man dem Mus nun noch Vanille, grob gehackte Nüsse oder noch ein Löffelchen Honig zum Süßen hinzufügen.

Herzlich, Eure Milena

























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© hellrosagrau
Maira Gall