Fruchtleder aus Himbeeren // gesunde SnackAlternative zu Gummibärchen // vegan, gluten- und zuckerfrei!


Schon vor einiger Zeit bin ich auf ein Rezept von Fruchtleder gestoßen, aber irgendwie hat mich der Zeitaufwand oder besser gesagt die Trockenzeit immer wieder abgeschreckt. Wir haben keinen Dörrautomaten und ich dachte, der Energieaufwand für solch ein bisschen Himbeere-Zeugs ist es bestimmt nicht Wert.
Aber als ich für unseren Urlaub plante, und mir dabei überlegte, was Rosalie unterwegs gut essen kann, lief ich in Gedanken das Knabber- und Keksregal ab. Überall nur Zucker drin. Kekse habe ich schlussendlich auch mit eingepackt, aber nur die selbstgebackenen mit Vollkornmehl und Dattelzucker. Und was kam noch mit? Himbeerfruchtleder! Und es war sssooo köstlich, kann ich euch sagen. In NullKommaNix war die kleine Dose von Rosalie leergefuttert und ich muss für jedes Röllchen kämpfen. Ich glaube, das lag auch am Mundgefühl, die ultra-dünne Schicht aufgerollt, irgendwie blättrig im Mund. Und sauer. Leider hatte ich nur ein Blech gemacht, was eindeutig viel zu wenig war. Aber es ist wirklich eine gesunde SnackAlternative die sich wunderbar auch mit gefrorenen Früchten zubereiten lässt.

Rezept für ein eckiges Blech Fruchtleder:

300g Himbeeren, tiefgefroren
je nach Belieben 1 - 2 Teelöffel Honig

1. Himbeeren auftauen und mit dem Pürierstab oder einem Mixer pürieren.
2. Fruchtpüree durch ein feines Sieb streichen um die Kerne zu entfernen. Dabei macht es nichts, wenn noch der eine oder andere Kern mit dabei ist.
3. Je nach Belieben mit einem Teelöffel Honig süßen.
4. Ein eckiges Blech mit Backpapier auslegen und die Himbeermasse gleichmäßig darauf verteilen.
5. Backofen auf 50 Grad vorheizen und das Himbeerblech für 5-6 Stunden darin trocknen lassen.
Dabei immer mal wieder die Backofentür aufmachen, damit der feuchte Dampf entweichen kann. Ich habe mich während der Trocknungszeit mal kurz aus dem Haus gewagt, wobei ich dabei immer ein schlechtes Gewissen habe. Nach drei Stunden sollte man auch immer mal wieder nach dem Fruchtleder schauen, denn es darf auf keinen Fall sehr hart werden, denn dann kann man es nicht mehr rollen. Ist mir beim ausprobieren auch mal passiert und es ist sehr hart geworden. Das sind dann  eben kleine Fruchtchips, die auch sehr gut schmecken... :-)
6. Wenn das Fruchtleder trocken und elastisch ist, etwas abkühlen lassen. Dann wird es mitsamt dem Backpapier in Streifen geschnitten. Eine Seite des Papiers ablösen und die Fruchtstreifen aufrollen oder mit der Schere in kleine Stückchen schneiden.

Herzlich, eure Milena





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© hellrosagrau
Maira Gall